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Malteser Buxtehude

Binden und Broschüren

Malteser waren beim „Tag der Niedersachsen“ mit rund 170 Helferinnen und Helfern aktiv

05.09.2017
Fröhliche Malteser beim fröhlichen „Tag der Niedersachsen“; Bildquelle: Malteser

Wolfsburg (mhd) Der „Tag der Niedersachsen“ 2017 in Wolfsburg wird in guter Erinnerung bleiben, auch dank der Malteser, die im Sanitätsdienst, in der Helferversorgung und mit einem eigenen Informationsstand zum Erfolg dieser Großveranstaltung beigetragen haben.

Rund 325.000 Besucher kamen nach Angaben der Veranstalter am Wochenende vom 1. zum 3. September in die niedersächsische Autostadt, die schon zum wiederholten Male Gastgeber des „Tag der Niedersachsen“ war. Das gesundheitliche Wohl der Gäste lag in den Händen der Malteser, die von DRK und DLRG unterstützt wurden. Im Durchschnitt 120, in Spitzenzeiten bis zu 150 Sanitätskräfte unter Leitung der Malteser versahen ihren Dienst in den verschiedenen Sanitätsstationen oder patroullierten mit ihren Notfallrucksäcken durch die Straßen. Inmitten all der Trachtengruppen fielen sie als Uniformträger kaum auf, wohl aber durch ihre auffälligen roten Farben und die Reflektorstreifen. Unterstützt wurden die Wolfsburger Malteser dabei von Kameradinnen und Kameraden aus Braunschweig, Celle, Hannover, Buxtehude und Lage-Lippe.

Erstmals waren die Malteser bei einem „Tag der Niedersachsen“ auch mit der „Primärrettung“ im Bereich der ganzen Innenstadt beauftragt. Hintergrund sind die verschärften Sicherheitsbestimmungen: Die Zufahrtsstraßen zum Festbereich waren weitgehend abgeriegelt, so dass die Sanitätskräfte auch „normale“ Rettungseinsätze im Innenstadtbereich zu leisten hatten, die ansonsten vom normalen Rettungsdienst übernommen worden wären. Aus diesem Grunde hatten die Malteser unter der Führung ihrer Einsatzleiter Ralf Warner und Helge Stautmeister hinter dem Wolfsburger Rathaus eine Einsatzzentrale aufgebaut, die durch die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Führung und Kommunikation aus Hannover betrieben wurde.

Glücklicherweise blieb die Zahl der Sanitätseinsätze überschaubar. Während der drei Tage mussten die Retter lediglich 37 Einsätze fahren, 13 Patienten wurden in Krankenhäuser verlegt. An den Sanitätsstationen, die über das ganze Festgebiet verteilt waren, wurden 120 Personen versorgt, vor allem mit kleineren Blessuren.

Derweil sorgten die Malteser auch für das leibliche Wohl der Helfer und versorgten sie in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen „Genießbar“ in der Kantine des Rathauses mit kalten und warmen Mahlzeiten. Rund 1.500 Brötchen, 800 Stück Kuchen und 1.000 Würstchen verschwanden in den Mägen der hungrigen Retter und anderer Hilfskräfte.

Dass die Malteser weit mehr können als kochen und retten, zeigten sie zudem an ihrem Stand in der Fußgängerzone, wo sie mit Broschüren und im persönlichen Gespräch über die Erste-Hilfe-Ausbildung und den Hausnotruf informierten. Unterstützt wurden sie dabei von Schulsanitätern des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Wolfsburg.

Am Tag nach dem „Tag“ findet Einsatzleiter Helge Stautmeister nur zufriedene und lobende Worte für die Helfer, aber auch die Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsdiensten. „Alle Abteilungen haben eine sehr gute und beeindruckende Leistung gezeigt.“

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